Blogger „VERDIENEN“ nix…..

Meine Facebook Timeline ist voll! Mit Bloggerthemen! Was vor 1-2 Jahren zum Teil komplett gefehlt hat, gibt es jetzt im Überfluss:

  • Wie blogge ich?
  • Welche Überschriften sind richtig?
  • Wie wähle ich ein Design?
  • Wie werde ich schnell erfolgreich mit meinem Blog?
  • Wie verdiene ich in kürzester Geld?

Die Liste kann man unendlich fortsetzen…..worüber überhaupt nicht geredet wird ist Geld, Geld in Zahlen. Was kann ich mit einem Blogbeitrag verdienen? Kann ich wirklich Geld verlangen und wenn ja wie viel?

testmonsterblog testmonster blogger verdienen nix

Warum ist das so?

Ich weiß es nicht! Ich kann unmöglich beurteilen woran ein Blog finanziell gemessen wird. Klar, die Reichweite spielt eine Rolle, die sozialen Netzwerke, etc.! Mir unterlaufen immer wieder Blogs, die qualitativ unter aller Sau sind, die aber über Agenturen gebucht werden und Blogger, die nachweislich jede Menge Herzblut in ihr Projekt stecken, gehen leer aus. Es werden so unterschiedliche Beträge für Blogartikel angeboten, dass es schwer fällt qualifiziert auf diese Frage zu antworten. Alles ist ein wenig „Pi mal Daumen“.

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Warum schreibe ich überhaupt was dazu, wenn ich selber keine konkrete Antwort geben kann?

In Zeiten wo es nun einen Mindestlohn geben soll oder wo immer wieder auf miserable Arbeitsbedingungen im Ausland hingewiesen wird….gibt es ein Thema was mir echt am Herzen liegt.

DUMPINGPREISE FÜR BLOGGER

Ich kann Euch zwar nicht genau beantworten wie viel Ihr für einen Blogartikel erwarten könnt, ich kann Euch aber sagen, dass 10 Euro definitiv zu wenig sind. In letzter Zeit häufen sich die Angebote mit einer 10 Euro Vergütung. NEIN! Wir reden hier nicht von Charityaktionen oder einem 3-Zeiler….die Anforderungen bzw. Angebote lesen sich folgendermaßen (original Auszug einer Mail):

Wir wollen auf unserer Webseite Trafik generieren, seitdem es als ein Web-Shop funktioniert. Deswegen sind wir gerade auf der Suche nach eine/n erfahrene/n und deutschsprachige/n BloggerIn für langfristige Zusammenarbeit.
Was erwarten von Dir:
Qualitätinhalt mit sehr informativen Text. Neuinhalt – bedeutet der Inhalt kann NICHT wort zu wort kopiert werden – es wird überprüft „smile“-Emoticon Fehlerlose deutsche Grammatik. 400-1000 Wort. Wir gehen davon aus, dass du ganz genau weisst, was ein Blogpost hochwertig macht. Es muss oft geteilt werden und viele likes haben –> auf Facebook, Twitter und Pinterest wird es geteilt (natürlich von unserer Webseite). Das bedeutet es soll sehr interessant und einfach geschrieben werden, weiters muss der Post eine inhaltliche, informative Mehrwert haben. Nachdem die Leserin den Post gelesen hat, muss sie das Gefühl haben, dass sie es gleich mit ihrer Freundinnen teilen soll, weil es so wichtig oder informativ ist für die Zielgruppe.
Fotos:
Wir kümmern uns um Fotos du sollst nur den Hammer Text liefern.
Sprache:
Deutsch (später (1-2 Jahren) gehen wir international, dann brauchen wir englisch zusätzlich)
Deine Zielgruppe:
Deutschsprachige Mütter mit Kindern zwischen 1-12 Jahre alt (auch Alleinstehende)
Themen:
Wirklich alles, was für Mütter interessant sein konnte… wenn du Interesse hast, können wir darüber tiefgehender diskutieren.
Wir bieten Dir:
Anfänglich:
400-500 Wörter – 10 Euro
800-1000 Wörter- 20 Euro

Einen Hammer Text für 10 Euro…bitteschön….und natürlich all inclusive (bis auf die Fotos). 10 Euro sind viel Geld, 10 Euro sind zu wenig für das was gefordert wird…..frei nach dem Motto:

bitte einmal kostenloses, aber effektives Marketing für ein Startup Unternehmen!

Alleine 3 Anfragen dieser Art erreichten mich in den letzten 7 Tagen von ganz unterschiedlichen Firmen oder Plattformen! Als ich letztens einem möglichen Auftraggeber erklärte warum 10 Euro zu wenig sind, meinte er nur versteh ich nicht, ich schreibe einen Blogartikel in 10 Minuten“. BUMM! Im übrigen waren mindestens 500 Wörter gefordert, eigenständig recherchiert, in WordPress einbinden, etc.!

Ich habe die Situation mit lieben Bloggerkollegen diskutiert. Es ist wichtig aufzuklären! Viele Kooperationen sind etwas sehr persönliches. Ein Blogger ist kein Konzern….in der Regel verwaltet und organisiert er sich komplett selber und freut sich wie Bolle, wenn Beiträge geteilt werden (ich eingeschlossen). Ein Blogger liefert selbst erarbeitete Qualität und wenn jemand auf Dich zukommt und möchte DICH NUTZEN, dann verkauf Dich nicht zum Schleuderpreis….das öffnet Türen und Tore für Menschen, die Blogger als billige Marketingalternative nutzen wollen. Aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen nehme ich wahr, dass diese „Schreibarbeit“ sehr wohl geschätzt und auch entsprechend honoriert wird. Dumpingpreise waren bisher eine echte Seltenheit, nehmen aber, scheinbar angesichts der Masse an Blogs, zu. Irritierenderweise wird trotzdem Qualtität erwartet….hohe Qualität! Das ist so, als wenn man zu Primark geht und denkt man kauft für 3 Euro ein Shirt aus Biobaumwolle, hergestellt in Deutschland.

Natürlich gibt es auch Blogkooperationen, die in der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Partner so stimmig sind, dass es dabei weder um das große Geld sondern mehr um gegenseitige Unterstützung geht. Ein kleines Produkt was Freude macht…..so ist das Bloggerleben eben. Das hier Geschriebene richtet sich mehr oder weniger an Unternehmen, die konkret auf Blogger zukommen, Anforderungen stellen und dann diese unvorstellbaren Dumpingpreise raushauen.

Gern verweise ich auch noch mal auf diesen Blogartikel

BLOGGER SIND BILLIG

der auf der Basis eines Artikels, von dieCheckerin, Anfang 2014 entstand und die Kosten für Marketing in einer Werbeagentur offenlegt.

Der Großteil bloggt zum Spaß, für Testprodukte oder für ein kleines, zusätzliches Taschengeld im Monat. NIEMAND hat es nötig sich Anforderungen zu unterziehen, die entgegen dem Aufwand in keinerlei Relation stehen…..ein Blogger nicht und auch alle anderen Arbeitnehmer dieser Welt nicht.

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Ihr könnt „NEIN“ sagen und solltet das auch tun!!!

In diesem Sinne, Eure Schnimpeline

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60 Gedanken zu “Blogger „VERDIENEN“ nix…..

  1. genial geschrieben und auf den punkt gebracht. ich bin wirklich wütend über solche anfragen und du sprichst mir mit deinem beitrag aus der seele, danke dafür! deswegen habe ich auch zusätzlich den fragebogen für blogger entworfen um später an der statistik zu zeigen: was erwarten wir blogger eigentlich?! augenhöhe ist wichtig und warum?!
    und ganz klar dazu: wir sind nicht billig!

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  2. Liebe Schnimpeline,

    Du sprichst mir aus der Seele. Ganz schlimm finde ich dann auch noch die Unternehmen, die bei uns anfragen. Und wenn wir dann mitteilen, für welche Produkte wir einen Bericht schreiben würden, kommt keine Antwort mehr, weil es die Unternehmen wohl zu „dreist“ finden.

    Natürlich unterstützen wir gerne kleine Start-Ups oder testen auch einmal ein Produkt mit geringem Wert, weil wir vielleicht gerade an diesem Produkt Spaß und Lust darauf haben.

    Was bei uns aber partiell an Anfragen eintrudelt, ist leider sehr häufig unter aller Sau.

    Wie immer, hast Du Deine Gedanken zu dem Thema in einen tollen Beitrag zusammengefasst. Wir versuchen, auch nicht mehr billig zu sein :-).

    LG,
    Danny

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  3. Als Buchbloggerin werde ich zwar allerhöchstens mit einem Rezensionsexemplar „belohnt“, aber schlussendlich habe ich das Problem Geld noch nicht getroffen.. Ich finde es aber richtig, dass du mal diese Punkte angesprochen hast! Finde ich wichtig!

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  4. Huhu ihr Lieben!

    Mir ist das letztens erst wieder bei einer Kooperationsanfrage aufgefallen, dass die Firma mich nach meinen Bedingungen gefragt hat. Ich habe ihnen dann genannt was ich möchte, und es ohne großes hin und her bekommen.
    Kurz darauf sah ich weitere Blogger über die Firma berichten, allerdings für 1/5 dessen, was ich mir ‚rausgenommen‘ habe zu verlangen.

    Manchmal glaube ich, dass viele sich selbst einfach falsch oder unter Wert einschätzen.

    Mein Blog wird so gut wie möglich geführt von mir, ist aber noch weit davon weg perfekt zu sein, weil mir die gewünschte Zeit und auch zB das Equipment für tolle Fotos etc fehlen. Aber ich arbeite daran, und alles ist ja steigerungsfähig. Und mein Baby wird ja auch älter, und dann hab ich bald wieder mehr Zeit, und da freu ich mich drauf.

    Trotz allem finde ich, dass es manchen Firmen wirklich nicht weh tut, für ihre Werbung mal was springen zu lassen, denn wenn sie sich über den Blog wirklich richtig informiert haben, dann sollten sie an sich auch die Blogs ausgewählt haben, die ihrer Zielgruppe entsprechen. Und das ist etwas, was sie weder über Zeitungsanzeigen etc so wirklich erreichen, und diese würden sie teurer zu stehen kommen.

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    1. ich gebe dir recht, leider verkaufen sich einige blogger noch sehr unter wert und das treibt natürlich den gesamtpreis in den keller, weil es immer wieder welche gibt, die für dumpingpreise tippen 😦
      LG

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  5. Das hast du wirklich schön geschrieben. Warum Schrottblogs die Türen aufgehalten werden und anderen die Absage hingeknallt wird verstehe ich auch nicht. Für 10€ so einen Blogbeitrag mit solchen Anforderungen zu verfassen ist mehr wie nur frech. Ich schätze viele Blogger sehen eventuell nur das Geld und viele werden es eventuell annehmen und deshalb wird es vielleicht immer mehr solche Angebote geben :/

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  6. Super Artikel! Gibt es eigentlich schon Bloggernetzwerke oder so etwas, die gemeinsam Qualitäts-, Reichweiten- und andere Kriterien erarbeiten um Preisvorschläge zu machen? An denen könnten sich dann sowohl Blogger als auch Unternehmen orientieren? Wir selbst denken auch unternehmensseitig über Blogger-Kooperationen nach,aber den richtigen Preis für die Leistung auszumachen ist manchmal gar nicht so einfach.

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    1. Liebe Heidi…nun ja es gibt Agenturen, die Blogger vermarkten und Preise mit dem Auftraggeber festsetzen (z.B. hallimash). Dann gibt es noch Seiten wie seedingup, salt IRM oder rankseller an denen man sich eventuell orientieren kann. Viele liebe Grüße

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  7. Du hast so Recht, mit allem was du sagst.

    Erst gestern hat eine auf meinem Blog einen Beitrag kommentiert – ich mich natürlich erst mal gefreut, weil es ein Post war, der schon seit einigen Monaten auf meinem Blog ist, aber dann kam die Ernüchterung – ein flapsiges Kompliment und gleich danach der Link zu einem Getränkelieferanten. Mir ist fast die Hutschnur geplatzt – ich bin doch keine Litfasäule für billige SEO Tricks!

    Ich freue mich unheimlich darüber, wenn mir Firmen ein Produkt zum Testen zur Vefügung stellen – dann schreibe ich auch gerne darüber. Und wenn man bedenkt, dass man teilweise Produkte im Wert von 50 bis 100 € zugeschickt bekommt und dafür dann einen Artikel verfasst, der trotzdem die ureigene Meinung enthält sind solche Dumping Angebote wirklich eine absolute Frechheit.

    Zur Wehr setzen! Aufmerksam sein! Wichtiges Thema – danke für deinen tollen Artikel.

    Liebe Grüße,

    Tina von LECKER&Co

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  8. Sehr toller Artikel!
    Ich habe dieses Jahr auch sehr lustige Anfragen gehabt und dankend abgelehnt. Diese Anforderungen sind frech und ich wünsche den Bloggern, die sich hierfür bereit erklären viel Spaß an solchen billigen Kampagnen.

    Die Unternehmen solcher Angebote gehören für mich auf eine Blogger-Black-List!

    Natürlich, ich schreibe auch Artikel über Produkte, die ich gut finde ohne Anfrage. Aber das gehört für mich auch dazu. Diese Artikel suche ich mir selbst aus und achte, dass sie zu meinem Blog passen.

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  9. Danke für den tollen Artikel.
    Ich selbst hatte vor zwei Wochen auch so eine Anfrage. Hier ging es aber lediglich darum, einen Bericht mit etwas Werbung (großer Schuhversand) zu verfassen und das gegen die Chance, auf deren Seite auch mal einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen. Hätte mich der Shop und seine Produkte angesprochen, hätte ich es vielleicht gemacht (man selbst möchte ja auch bekannter werden), aber mein Interesse wurde dadurch nicht geweckt. Ganz im Gegenteil. Mit meinem Germanistik-Studium verfüge ich ja über eine gewisse Qualität und schreibe teilweise auch als freie Texterin für ein Taschengeld bei einem Texterunternehmen. Meinen so errungenen Anteil habe ich mir aber bis dato nicht auszahlen lassen, denn was ich schreibe, mache ich aus Leidenschaft und Freude. Ich möchte mir den Spaß dabei erhalten und sehe mich daher nicht als Dienstleister.
    Was meinen Blog anbelangt, freue ich mich über Testprodukte, die für mich einen Sinn ergeben. Darüber schreibe ich auch gern, wenn ich authentisch bleiben darf. Ich stimme dir aber darin zu, dass man sich als Blogger nicht ausnutzen lassen sollte und genau reflektieren muss, ob sich ein Projekt nun persönlich lohnt oder nicht…

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  10. Hahaha ich finde auch den Satz ‚Fehlerlose deutsche Grammatik‘ besonders geil!
    Hat der/die/das sich seinen eigenen Text mal durchgelesen? Aber gut, vermutlich bekam er/sie/es auch keine sensationellen 10€ dafür, also hat er/sie/es sich auch keine besondere Mühe gegeben.

    Naja, sollen die Leute weiterhin in ihrer Traumwelt verweilen. Ist bestimmt schön dort.
    Danke für den Artikel und dafür, dass es zur Thematik gemacht wird.
    Brauchts! Auch wenn viele das wieder in den falschen Hals bekommen werden. (:

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  11. Vielen Dank fuer den offenen und sehr ehrlichen Artikel. Du triffst den Nagel auf den Kopf.

    Ich denke, kaum ein Unternehmen kann sich vorstellen, wie viel Arbeit ein Blogartikel eigentlich macht. Recherche, Artikel schreiben, nochmals ueberarbeiten, Fotos aufnehmen und bearbeiten, alles hochladen und einbindungen und natuerlich auf den gaengigen Sozialen Netzwerken teilen. Das ist keine Arbeit von 10 Minuten, sondern eher von einigen Stunden. Bei einem Blog ist Kreativitaet gefragt, sonst langweilen sich die Leser schnell und die noetigen Infos und Praxistipps duerfen natuerlich auch nicht fehlen. Gute Arbeit sollte auch gut bezahlt werden.

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  12. Huhu!!

    Also mal abgesehen davon , das mich noch keiner angeschrieben hat , mein Blog ist bestimmt zu mickrig 🙂 ; Würde ich auf so etwas , völlig falsch geschriebenes gar nicht reagieren !! Ist doch abschreckend !! Und auf 10 Euro würde ich erst Recht nicht eingehen !
    Du hast allerdings toll geschrieben 🙂

    liebe grüße dajana

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  13. Perfekt geschrieben & mehr als nur ein Statement!
    Ich habe letztens Sachéts angeboten bekommen und sollte darüber schreiben. Ich habe dann dankend abgelehnt, da ich so etwas nicht mache.
    Entweder ein Test, so wie er mir passt oder gar nicht.
    Allein schon die Zeit, die wir alle investieren, bis ein Text so ist, wie er uns gefällt … die Fotoknipserei, bis wir zufrieden sind etc.
    Und da muss sich niemand unter wert verkaufen. Die Anzeige zu schalten ist für solch ein Unternehmen deutlich teurer, als eine Kooperation mit einem Blogger.
    Dann aber bitte mit gescheiten Konditionen.
    Daher: vielen vielen lieben Dank für deine tollen Worte!

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  14. Du hast so recht, mit jedem Wort triffst du es genau auf den Punkt. Leider gibt es jedoch ganz viele die für solche Unternehmen für ganz wenig schreiben. Sei es aus Unwissenheit oder auch aus Raffgier wie es mir manchmal vorkommt.
    Liebe Grüße
    Ulrike

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  15. Fantastischer Beitrag und wirklich toll, dass du dieses Thema so offen auf den Tisch legst! Mir kommt es immer öfter vor, dass Firmen es nicht wirklich wahrnehmen wollen wie viel Arbeit, denn tatsächlich hinter einem Blogbeitrag steht – mal schnell so 10 Minuten …
    Verdienst und Gehälter sind ja im Allgemeinen ein Tabu-Thema – so scheint es mir manchmal auch bei Vergütungen für Blogbeiträge, eigentlich sehr schade!

    Glg Marjorie

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  16. Ein guter Beitrag von dir! So eine Anfrage ist ja echt schon etwas frech. Klar sind 10 € nicht wenig, aber die geforderte Leistung ist definitiv zu hoch. Solche Anfragen würde ich auch dankend ablehnen. Schließlich geht es ja im Vordergrung nicht darum, möglichst viel zu verdienen, wie du es auch meinst. So ein Beitrag braucht schon eine gewisse Zeit und man kann seine Kreativität nicht immer einfach anknipsen.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht Smiley 🙂

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  17. Für 10 Euro mit endlosen Forderungen, das ist eindeutig zu viel Arbeit für das bisschen Geld. Zumal es uns allen eigentlich nicht um das Geld geht. Aber wenn uns welches geboten wird, dann nicht zu solchen Preisen.

    Wenn ich schon darüber überlege, werde ich wütend. Schon damals, als ich auf selbständiger Basis mein schreibbüro geführt habe, haben die Schreibbüros, zumindest die meisten, mit Dumpingpreisen anderen die Preise kaputt gemacht. Normalerweise musstest du am besten den ganzen Tag arbeiten, und bis in die Nacht, damit der nächste Auftrag abgearbeitet werden kann. Allerdings war ich zufrieden, als ich über Xing ein hohes Unternehmen an der Hand hatte, die mich angeschrieben haben, und ich ihnen Arbeit abnehmen durfte, zu einem angemessenen Preis.

    —————————–

    Natürlich blogge ich auch gerne, was mir gefällt, auch wenn es mal wenig ist, wenn es was interessantes ist. Von beiden Seiten sollte nun mal Qualität her. Wir haben als Blogger sowieso mehr Arbeit. Ich weiß nicht, was manche sich vorstellen.

    Wenn du zum Beispiel über ein Produkt bloggst,, dann bedeutet das, du legst Herzblut hinein, du hast eine Herzensgeschichte dazu. erzählst diese deinen Lesern, du bereitest wahnsinnig gute fotos auf, die für dich möglich sind, und wenn dir dein Ergebnis noch nicht gefällt auf dem Blog, dann wird solange rumgefeilt, bis etwas ganz tolles rauskommt. Ansonsten würde ich mich nicht trauen, einen Blogbeitrag zu schreiben. Denn die normalen Blogbeiträge gibt es endlos, und die sind nichts besonderes.

    Aber klar, wenn man manchmal sieht, wer wohl eher etwas bekommt, und welche eher nicht, dann muss man schmunzeln. Allerdings gibt es immer noch tiefgründige Gründe, die wir nie erfahren.

    Wenn ich dann aber manchmal die Beiträge auf Blogs sehen, wo so geschrieben wird, wie gesprochen wird, und vielleicht noch nicht mal in Sätzen, dann würd ich sagen, Herzlichen Glückwunsch für das Unternehmen. Und mir kann es dann nunmal nicht leid tun.

    ………

    Ich könnt noch Jahre schreiben….. Nun wünsch ich dir einen erholsamen Abend.

    lg nancy

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  18. Ich kenne das Bloggen sowohl aus der beruflichen Sicht als auch als privater Blogger und staune immernoch über die zehn Minuten. Wie geht das? Ich muss doch recherchieren, dann einen qualitativ hochwertigen Text schreiben (woran er vermutlich spart, so wie die E-Mail geschrieben ist), diesen mit Bildern und Links versehen und in WordPress einpflegen. Das geht doch nicht in zehn Minuten…

    Gut, aber das ist ja auch gar nicht das Problem an der ganzen Sache. Es ist einfach frech, was manche Firmen für einen Beitrag zahlen wollen. Für Zehn Euro würde ich vielleicht einen Facebook-Post verfassen. Wenn überhaupt. 😉

    Vielen Dank für den super Beitrag! 🙂

    Liebe Grüße, Bine

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  19. Ein wirklich toller Blogbeitrag! Ich musste beim Lesen immer wieder zustimmend mit dem Kopf nicken. Ich glaube früher oder später macht jeder Blog diese oder ähnliche Erfahrungen und trifft womöglich gleich die richtige Entscheidung für sich. Aber ich finde es auch toll, das hin und wieder solche informativen Beiträge erscheinen, die hoffentlich den ein oder anderen wachrütteln! Egal ob es nun Blogger sind, die sich auf solchen Mist einlassen oder Firmen, die meinen „unerfahrene“ Blogger so skrupellos und unverschämt auszunutzen zu müssen…

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  20. Huhu 🙂 Ja mit null Ahnung und voller Euphorie sind auch wir in die bezahlte Bloggerei gestartet. Und schnell wurde klar einfach ist das nicht 😉 Aber wir wissen was wir wollen und bleiben dem treu. Leider finden selbst solch Dumpingangebote irgendwen der es dann doch macht, ein Rückschritt für uns alle, aber so ist das halt. Danke für Deinen Beitrag!

    Lieben Gruss
    HouseSister Chiara

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  21. Sehr interessanter Artikel. Mein Highlight ist ja der Mailauszug mit 100 Fehlern, bei dem sofort klar wird, warum die jemanden suchen, der für sie schreibt.
    Und natürlich die Aussage „Ich schreib nen Blogartikel in 10 Minuten.“ Wahrscheinlich braucht er deshalb Hilfe. Was kann denn in 10 Minuten schon tolles dabei rauskommen.

    Ich blogge ja glücklicherweise nur zum Spaß und muss mich mit solchen Nasen nicht rumschlagen. Ich hätte für sowas auch einfach keine Nerven, glaube ich. Man wird ja eh nur verarscht, wo es geht.

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